Ausgabe 74 UNESCO-Welterbe

Martin Luther, Bildausschnitt aus einem Gemälde von Lucas Cranach(public domain)
erschienen 1.09.2016

Wie wird ein Denkmal oder eine Stätte zum UNESCO-Welterbe?

von Hildegard Neufeld

Die UNESCO verleiht den Titel Welterbe an Stätten, die aufgrund ihrer Einzigartigkeit, Authentizität und Integrität weltbedeutend sind und von den Staaten, in denen sie liegen, für den Titel vorgeschlagen werden. Der Titel beruht auf der von 190 Staaten und Gebieten ratifizierten Welterbe-Konvention von 1972. (Wikipedia)

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Immaterielles Kulturerbe in der Welt und in Deutschland

von Dietrich Bösenberg

Es ist weithin wenig bekannt, dass die UNESCO immaterielles Kulturgut weltweit unter ihren speziellen Schutz stellt und seine Erhaltung fördert.
Dieser Artikel bietet eine kurze Einführung in das Thema und lädt zur weiteren Beschäftigung ein; die im Text eingearbeiteten Links führen zu den ausführlichen Seiten der UNESCO.

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Eine Stadt als Weltkulturerbe

von Horst Westphal

Als erste Stadt in Deutschland wurde Lübeck von der UNESCO im Jahr 1987 unter den Schutz des Weltkulturerbes gestellt. Nachdem vorher nur Einzelbauwerke, wie z.B. der Aachener Dom diesen Titel erhalten hatten, wurde hier die das Stadtbild prägende historische Bausubstanz aus dem 13. bis 15. Jahrhundert und die Bemühungen um ihre Erhaltung gewürdigt.

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Die Breslauer Jahrhunderthalle als Meilenstein der modernen Architektur

von Roma Szczocarz

Die Jahrhunderthalle als Bauwerk sollte nach der Vorstellung ihres Erbauers noch „nach Jahrhunderten Zeugnis von der Kultur unserer Zeit ablegen.“

 

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Unesco-Weltkulturerbe: die Völklinger Hütte

von Barbara Heinze

Die Eisenverhüttung hat im Saarland eine lange Geschichte, die bis in die Keltenzeit zurückgeht.
Es ist historische Wahrheit, dass ein Keltenstamm, die Mediomatriker, die in Ostfrankreich sowie dem Saarland und Reinland-Pfalz lebten, den Eisengehalt der Berghänge kannten und sie/oder die Römer das Eisenerz geschmolzen haben. Die Geschichte der ältesten neuzeitlichen Eisenschmiede im süddeutschen Raum beginnt im Jahr 1430 mit dem Neunkircher Eisenwerk.

 

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Weltdokumentenerbe: die Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm

von Ute Lenke

Fast Jeder kennt wohl Grimms Märchen aus seiner Kindheit und erinnert sich mit Schaudern, Gruseln oder Vergnügen an sein Lieblingsmärchen. Viele wurden auch vertont, verfilmt, in andere Sprachen übersetzt. Doch ein Märchenbuch als Weltkulturerbe? Ist das nicht etwas übertrieben?

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