Raumsonde Rosetta ist aufgewacht

von Erna Subklew

Die Tage um den 20. Januar 2014 herum, waren sehr aufregend. Wird Rosetta nun aufwachen oder tut sich da nichts? Sie ist aufgewacht!

Vor zehn Jahren

Zehn Jahre zuvor war die Raumsonde Rosetta ins Weltall geschickt worden, um auf  einem Kometen die Gegebenheiten zu erkunden und die Informationen auf die Erde zu schicken.
Die Raumsonde hat den Namen Rosetta in Erinnerung an den Stein von Rosetta, den napoleonische Soldaten in Ägypten gefunden hatten und der es ermöglichte, die Hieroglyphen zu entziffern.
So einen Wissenszuwachs erhofft man sich auch von Rosetta über die Entstehung des Weltalls. Bisher ist noch nie eine Sonde auf einem Kometen gelandet, der nur aus Dampf, Wassertropfen, Staub und Gas besteht.
Leider entfernte sich die Sonde immer weiter von der Sonne, so dass sie keine Energie mehr von ihr bekam. Daraufhin wurde Rosetta abgeschaltet und in einen Art Schlaf gelegt. Niemand aber wusste, ob man sie da herausholen und wieder zum Arbeiten bringen kann. Immerhin fliegt die Sonde 800 Millionen Kilometer von uns entfernt. Aber es klappte und es herrschte große Freude bei der ESA.

Das Betriebssystem wird angeschaltet

Im Sommer 2014 soll Rosetta den Kometen Tschurjamow/Gerasinko (Namen seiner Entdecker) erreicht haben und dort das Landegerät Philea absetzen. Aus einem Bereich von vier Kilometer sollen dann Proben entnommen werden, die den Wissenschaftlern Einsicht in die Entstehung des Sonnensystems vor 4,6 Milliarden Jahren geben soll. Die Sonde selbst wird nicht zurückkommen.

Veränderung im Alltag

Obwohl im Augenblick sicherlich unser Alltag von den Erkenntnissen noch nicht beeinflusst ist, fällt mir ein anderes Ereignis ein.
Wahrscheinlich war ich damals fünf Jahre alt, da fuhren meine Eltern mit mir in die nächste Stadt, die einen kleinen Flugplatz hatte. Wir bestaunten voller Bewunderung die Riesenzigarre von Zeppelin. Wer hätte damals je daran gedacht, welche Auswirkung die Erkenntnisse, die der Zeppelin brachte, auf die Luftfahrt haben würde?

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