3000 Jahre jüdische Wanderungen

von Erna Subklew

Von den vielen Völkern, die die Erde bewohnen, werden die Juden das „Wandervolk“ genannt. Schon vor der Zerstörung Jerusalems zogen Juden als Kaufleute hinaus in die Welt, nach Ägypten und in ihre Urheimat Mesopotamien. 586 vor Christi wanderten sie nach der verlorenen Schlacht gegen die Assyrer dann auch nach Babylon.

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Grausame Vertreibung - gelungene Integration im 17. Jahrhundert

von Dietrich Bösenberg

Gemeint ist die Vertreibung protestantischer Familien aus Kärnten und der Steiermark im Zuge der Gegenreformation. Die Ziele der sog. Exulanten waren häufig Franken und Schwaben. Am Beispiel des kleinen oberschwäbischen Ortes Wain wird das Geschehen deutlich.

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Die große Emigration der Salzburger Protestanten 1731

von Anna Luise Müller
Der Artikel ist eine gekürzte Fassung eines Kapitels aus der Familienchronik der Familie Schwarz; Kürzungen: Ute Lenke

Im Treppenhaus unseres Großvaters hing ein großes Bild, das uns als Kinder faszinierte und zugleich traurig stimmte. Schließlich erzählte der Großvater, was es mit diesem Bild auf sich hätte: es zeigt die Vertreibung der Salzburger Protestanten in einem Moment, da sie verzweifelt auf ihre verlorene Heimat zurückblicken.

 

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Ruhrpolen

von Roma  Szczocarz

„ Ich bin Bottroper, behauptete Ceslaus als er in einem Eisenwerk als Laufjunge anfing“( aus Interview mit Ceslaus Strybylki ( der Spiegel 15/1948).
Das Ruhrgebiet ist eine multikulturelle Region, und das nicht seit gestern. Polen waren Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Einwanderer.

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Amerika, das gelobte Land

von Erna Subklew

Die Gründe, sein Heimatland zu verlassen, sind vielfältig aber eigentlich überall die gleichen: wirtschaftliche Not aufgrund jeder Art von Verfolgung, Krieg und Not und die Hoffnung auf ein besseres Leben in einem anderen Land.

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Rübermachen

von Roland Lenke

Seit Gründung der beiden deutschen Staaten DDR und BRD 1948 verließen bis 1961 fast 2,7 Millionen DDR-Bürger ihr Arbeiter- und Bauernparadies, um im Westen, in der Bundesrepublik in Freiheit und Sicherheit leben zu können. „Rübermachen“ nannten es verharmlosend die Flüchtigen, Republikflucht hieß es offiziell in der DDR, war strafbar und manchmal lebensgefährlich. Nach dem Bau der Mauer 1961 war es immer lebensgefährlich; trotzdem hielt die „Abstimmung mit den Füssen“ an, wenn auch nur noch wenige Menschen den Weg über die Mauer schafften.

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