Der Nachbarschaftspreis

Von Erna Subklew

Seit fünfzehn Jahren gibt es in der Stadt Frankfurt den Nachbarschaftspreis.

Das Zitat „man sieht nur das, was man weiß“ hat sich bei mir einmal mehr bewahrheitet. Da gibt es bereits seit fünfzehn Jahren in meiner Stadt den Nachbarschaftspreis und ich habe es erst bemerkt, als der Titel unserer LC-Ausgabe Nachbar und Nachbarschaft lautete.
Bis zum 31 Mai 2015 sollen sich Frankfurter Vereine oder Einzelpersonen bei der Sozialdezernentin melden oder gemeldet werden, die sich nachbarschaftlich engagieren. Für viele Frankfurter ist ihr nachbarschaftliches Engagement so selbstverständlich, dass sie gar nicht darauf kommen, dass es dafür auch eine  Anerkennung gibt. Daher kann jeder, der von solchen Projekten erfährt, sie dem Team „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“ melden. Ausgezeichnet sollen diejenigen werden, die durch ihre Aktivität für eine lebendige Nachbarschaft in ihrem Stadtteil beitragen.

Der lebendige Stadtteil

Ein Stadtteil ist nur dann lebendig, wenn auch seine Bewohner lebendig sind, das heißt, dass sie sich nicht abschotten, sondern den Kontakt zu ihren Nachbarn pflegen.
Um die ganze Bandbreite der Aktivitäten im Auge zu behalten, wird der Nachbarschaftspreis in fünf Kategorien aufgeteilt und beträgt für jede Kategorie 1000,00 €. Die Schwerpunkte liegen bei:
Kultur vor Ort
Alt und Jung - Generationen übergreifende Aktivitäten
Chancen im Quartier – Projekte für Bildung, Gesundheit und Qualifizierung
Picobello – Verbesserung und Verschönerung des Stadtteils und
Nachbarn für Nachbarn – Hilfe im alltäglichen Leben.

Der Preis wird für laufende oder kürzlich abgeschlossene Projekte im Palmengarten verliehen. Dabei sollen alle gemeldeten Einzelpersonen und Projekte eingeladen und so auch eine Ehrung erfahren und gewürdigt werden auch wenn sie keinen Preis erhalten.

Quelle

 Frankfurter Neue Presse vom 13.03.15 „Gesucht: Nachbarn, die etwas bewegen“

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