Gelebte Nachbarschaft

von Erna Subklew

Ebenso wie die Menschen mit ihren Bräuchen und Sitten einem ständigen Wandel unterworfen sind, wandelt sich auch die Einstellung zur Nachbarschaft und den Nachbarn. Die Nachbarschaft, die meine Mutter erlebt hat, habe ich nicht mehr kennengelernt. Selbst während meines Lebens hat sich die Form der Nachbarschaft gewandelt.

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Nachbarn und Heimat

von Erdmute Dietmann-Beckert

In Wikipedia finde ich drei Deutungen zum Begriff „Nachbar“:
1. Abgeleitet von ‚nahe und Bauer‘, sind angrenze Gebäude, Wohnungen, Personen gemeint.
2. Bezug auf juristische Personen wie: Betriebe, Büroabteilungen
3. Im übertragenen Sinn: angrenzende Gemeinden, Staaten, Sternkonstellationen
Zum Begriff „Heimat“ lese ich, dass man damit eine Beziehung zwischen Mensch und Raum bezeichnet.

In meinem Beitrag werde ich mich mit den Nachbarn an meinem Wohnort beschäftigen.

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Verschwundene Nachbarn

von Ute Lenke

„Heimatkunde. Westfälische Juden und ihre Nachbarn“. So lautete der Titel einer Sonderausstellung im Jüdischen Museum in Dorsten.

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Völkerverständigung durch europäische Projektarbeit – Vision oder Wirklichkeit?

von Hanns Hanagarth

Wir schreiben das Jahr 2024. Ich bekomme zu meinem 80.sten Geburtstag die üblichen Glückwünsche von Familienangehörigen, Freunden, Bekannten....... übliche?    Ist es „üblich“, Geburtstagswünsche von Fernanda aus Rom, von Antonio aus Madrid, von Eusebiusz aus Lodz, von Nuria aus Alicante, von Vlasta aus Prag, von Lajos aus Budapest, von Tanya aus Sofia, von Milena aus Ruse..... zu erhalten? Es ist der Ausdruck von Freundschaft, die sich im Laufe der mehr als zwanzig Jahre Mitarbeit in verschiedenen Projekten des Arbeitskreises (AK) Europa am ZAWiW der Universität Ulm entwickelt hat.

Ich glaube, dass das keine reine Fiktion oder Zukunftsvision ist. Es ist ein Teil dessen, was sich schon heute aus vielen Projekten mit europäischen Senioren entwickelt hat.

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Neue Nachbarn – neue Freunde

von Erdmute Dietmann-Beckert

Ludmilla Zimmermann, habe ich im Frauenkreis der evangelischen Kirche kennengelernt. Sie ist vor etwa fünf Jahren mit ihrem deutsch stämmigen Ehemann aus Irkutsk in Ostsibirien nach Deutschland gekommen. Vor einiger Zeit hat sie zum ersten Mal wieder ihre alte Heimat besucht. Sie meint, dass ihre Stadt viel schöner geworden sei.
Kürzlich habe ich sie in ihrer Wohnung in der neuen Wohnanlage der Stadt besucht. Sie hat mir erzählt, wie sie in der Kleinstadt Gießen angekommen ist.


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